Tipps für die Vergabe von Kellerbauten
Das Unternehmen
nennt Referenzen für ausgeführte Bauten.
Das Unternehmen
bietet eine vollständige individuelle Planung des Kellers an. Soweit erforderlich,
schließt dies auch den Standsicherheitsnachweis ein.
Das Angebot mit Baubeschreibung
macht deutlich, mit welchen Leistungen neben dem Kernangebot noch zu rechnen
ist.
Überprüfung
der Grundwasserverhältnisse und der zulässigen Bodenpressungen vor Baubeginn.
Prüfung und Festlegung der Feuchtebelastung entsprechend
DIN 18195. Hinzuziehung
von Sonderfachleuten falls erforderlich, in Abstimmung mit dem Auftraggeber.
Die Bauausführung
entspricht dem Stand der Technik. Es gelangen nur konzessionierte Handwerksbetriebe
mit eingewiesenem Personal zum Einsatz.
Interne Schulungen gewährleisten eine
angemessene Qualifikation der Mitarbeiter.
Kellerrohbau
Der Rohbau
wird entsprechend DIN 1045 und DIN 1053 ausgeführt. Die auftretenden Belastung
aus dem Überbau, Erddruck und Grundwasser (falls vorhanden)
werden aufgenommen.
Die diesem
Pflichtenheft zugrunde liegende hochwertige Nutzung erfordert Elektro-, Sanitär-
und Heizungsinstallationen.
Die beim Kellerrohbau notwendigen
Vorbereitungen
sind mit dem Auftraggeber vor Vertragsabschluss zu klären.
Bauwerksabdichtung
| Stahlbetonkeller und Bodenplatten | als
„weiße Wanne“ aus WU-Beton nach DIN 1045 und WU-Beton-Richtlinie.
Bei WU-Beton die Notwendigkeit einer äußeren Dampfbremse prüfen. |
| gemauerte Wände
Wände aus Normalbeton |
Abdichtungen nach DIN 18195 sind mit einer Schutzschicht zu versehen. |
| Hauseinführungen (Rohre, Leitungen) | entsprechend der
Feuchtebelastung nach DIN 18195 ausgeführt. Bei hoher Feuchtebelastung kommen vorgefertigte Systeme zur Ausführung. |
Soweit
ein genehmigter Vorfluter vorhanden ist, wird eine Dränanlage ausgeführt. Zur
Dränanlage gehören eine vertikale Flächendränage,
die Ringdränage und die Kontroll-
und Spülschächte. Bemessung der Dränanlage nach DIN 4095.
Rückstausicherungen
Wärme- und Tauwasserschutz
Das Untergeschoss
wird entsprechend der Energieeinsparverordnung in den wärmegedämmten Bereich
einbezogen.
Verminderte Wärmebrücken entsprechend Beiblatt
2 zur DIN 4108 . Die Luftdichtheit
der Details ist entsprechend DIN 4108-7 gewährleistet.
Tauwasser
auf Bauteiloberflächen oder Anreicherung von Tauwasser in Bauteilen ist zu verhindern.
Der Nachweis wird auf Wunsch vom Auftragnehmer geliefert.
Schallschutz
bei gereihter Bebauung
Hoher
Schallschutz zwischen Reihen- und Doppelhäusern ist in den Geschossen oberhalb
des Kellers nur bei einer von der Kellersohle
bis zum Dach durchgehenden Trennfuge
von mindestens 3 cm Breite gewährleistet. Die Fuge sollte auch in den Kelleraußenwänden
vorhanden sein.
Die Trennfuge
in den Kelleraußenwänden ist sorgfältig in die Abdichtung einzubeziehen.
Das in den Wohngeschossen geforderte Schallschutzniveau ist zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer zu klären.
Lichtschächte
Lichtschächte
und Lichtschachtroste sowie deren Anschlüsse an die Kellerwand werden entsprechend
der Belastung (befahrbar, nicht befahrbar)
ausgeführt. Bei hohem
Grundwasserstand sind wasserdichte Lichtschächte zu verwenden. Bei außenliegender
Dämmung ist ein wärmebrückenfreier
Anschluss zu gewährleisten.
Kellerfenster
Kellerfenster
sind mit Wärmeschutzverglasung auszuführen. Die Anschlüsse an den Rohbau entsprechen
Beiblatt 2 zur DIN 4108
(Verminderung von Wärmebrücken).
Statt wasserdichter Lichtschächte können wasserdichte Kellerfenster zur Ausführung kommen.
Es wird
eine fünfjährige Gewährleistung aus einer Hand gegeben. Auf Wunsch kann für
die Abdichtung eine verlängerte Gewährleistung in Verbindung
mit einer Gewährleistungsversicherung
vereinbart werden.
Bedienungsanleitung
Mit dem Keller wird eine Bedienungsanleitung zu folgenden Punkten geliefert: